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Mädels on Skitour

Mädels on Skitour

Tannheimer Tal vom 20.-22.1.17

Gut gelaunt ging es pünktlich um 7.00 Uhr am Freitag in der Früh los. Der Abholservice hat wunderbar funktioniert – einen besonderen Dank an die beiden Fahrer Anja und Patrick.

In Tannheim konnten wir dann die vorbestellten Tourenski  abholen. Heike hat sich über ihren „Rocker“ sehr gefreut – es war die richtige Entscheidung, auch wenn dieser etwas schwerer war als die einfacheren Modelle.

Dann konnte es endlich am Parkplatz von Schattwald (1072m) zum  Wannenjoch (1902m) losgehen. Die ersten 450 Höhenmeter waren das reinste Kinderspiel: mit dem Wannenjoch-Sessellift ging es zum Einstieg zu unserer heutigen Skitour.  Kurze Lagebesprechung und dann kam der Praxistest. Die Bewältigung der Spitzkehren mit den Tourenskiern will geübt sein. Auf jeden Fall gilt: je steiler, desto schwieriger. Aber es ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.  Oben am Gipfel des Wannenjochs angekommen, konnten wir eine tolle Aussicht genießen.

Die Abfahrt war ein Traum: Pulverschnee vom Feinsten. Es befanden sich zwar schon einige Spuren im Tiefschneehang, aber es war noch genügend Platz für neue schöne Spuren vorhanden.  Anja hat ihre Freude gleich lautstark kundgetan. Das war ansteckend.

Dann kam eine kurze Querung zu einem weiteren wunderschönen etwas engeren Hang. Und auch hier waren die Bedingungen erstklassig. Leider geht die Abfahrt immer viel zu schnell zu Ende, aber morgen ist ja auch noch ein Tag …

Unten angekommen hatte Patrick viel Spaß mit seinem neuen Allrad-Fahrzeug, was er dann auch auf dem schneebedeckten Parkplatz unter Beweis stellte.

Unsere Unterkunft im Reiterhof Berggut Gaicht war komfortabel, ruhig und mit allen wichtigen Utensilien ausgestattet.  Außerdem gab es reichlich gutes Essen und Trinken, zu dem alle etwas beisteuerten.

Samstag: Der Einstieg zur Krinnenspitze (2000 m) war nur ein paar hundert  Meter von unserer Unterkunft entfernt. Diesmal führte uns der Anstieg zunächst durch einen nicht ganz einfach zu erklimmenden Waldweg zu den freien Hängen, welche wir später wieder abfahren konnten.  Die Schneebedingungen waren genauso gut wie am Tag zuvor und die Abfahrten waren wieder ein Genuss.

Sonntag: Der durch die Sonnenstrahlen glitzernde Schnee hat am Sonntag wie ein durch tausend kleine Sternspeier erleuchtete Landschaft ausgesehen. Und die Schneeschweine am Parkplatz von der Rohnenspitzbahn in Zöblen haben dann noch ihren Beitrag zu einem gelungen Start zu unserer letzten Tour auf das Zirleseck (1872 m) beigetragen.  Dieses Mal waren die ersten 450 Höhenmeter kein Kinderspiel.  Aber alle Strapazen waren oben vergessen und es lockte eine etwas steilere Rinne zu einer Abfahrt, welche mit ein paar Steinen gespickt war.

Besonderen Dank auch an die Tourguides Hanna und Patrick für die ausgezeichnete Planung und die vielen guten Tipps, wie man was wann und warum macht oder auch besser nicht macht.

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Fazit: so ein Skitouren-Wochenende kann gerne wiederholt werden.

Teilnemer: Anja, Brigitte, Hanna, Heike, Helga, Hildegard, Patrick, Zubi

Brigitte Schiller

Skisafari Alpbachtal 2017

Das Gespür für guten Schnee

Skisafari im Alpbachtal 17.2. – 19.2.17

Die geplante Skisafari war wegen der mauen Schneelage leider nicht möglich, deshalb stand ein gepflegtes Skitourenwochenende an.

Dominiks Eindrücke der ersten beiden Tage:

…eher lustlos beiße ich von der Wurstsemmel, der Autoradio rauscht aufgrund fehlender Antenne, der Scheibenwischer arbeitet auf höchster Stufe, A99 Westumfahrung…wenigstens läuft‘s hier… Eine 8-köpfige Delegation des DAV Roth machte sich am Freitag auf in Richtung Alpbachtal. Helga, Thomas, Frank, Gerhard, Christoph und ich starteten um 7.30 Uhr, Martin und Manni kamen dann zum Abendessen dazu.

Der schon erwähnte Regen zog sich durchgängig bis ins Zielgebiet, wobei wir feststellen konnten, dass er sich langsam aber sicher in das weiße Gold verwandelte. Auf dem Tourengeherparkplatz im Talschluss in Inneralpbach leistete Frau Holle ganze Arbeit: Dicke Flocken. Aufgrund des starken Schneefalls und der tief hängenden Wolken wählte Thomas als Eingehtour die Spur entlang der Abfahrtsroute 66. Bei null Grad kamen wir gehörig ins Schwitzen und die Rast auf 1600m an der Moserbaumgartenalm war dringend nötig. Blasen tapen, Energie tanken, Wasser fassen…gestärkt meisterten wir die restlichen Höhenmeter an der Talstation des Sessellifts Hornbahn 2000 vorbei ins Skigebiet. Aufgrund der schlechten Sicht begnügten wir uns am ersten Tag mit 680 hm und fuhren gemütlich auf der Piste ins Tal zurück, wo Apfelstrudel, Graukassuppe und ein Bierchen warteten.

Am Samstag starteten wir mit der kompletten Mannschaft Richtung Hochfügen, als  Ziel war der Rosskopf (2576m) anvisiert. Wir rechneten uns aufgrund der hohen Ausgangslage (1470m) und der Schneefälle des vergangenen Tages Pulverhänge aus…

Vom Parkplatz liefen wir unter der Gondelbahn durch, auf der Rodelbahn ins Tal hinein. Ganz gemütlich steigt die Straße bis zum Pfundsalm Niederleger (1640 m) an. Weiter taleinwärts überholten uns 3 Gleichgesinnte, die für uns dann die Spurarbeit übernahmen. Relativ steil zog es uns dann ab  Talschluss zum Sidanjoch (2127 m) hinauf, wobei wir schon vorher Richtung Kamm abbogen und bei ca. 2300m abfellten. Die lohnenden Pulverhänge lockten… Mehr oder weniger entlang der Aufstiegsspur zogen wir bei Sonnenschein unsere Zöpfe und Lines in den noch jungfräulichen Hang und kamen mit einem breiten Grinsen und wohlbehalten wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ein perfekter Tourentag klang mit einem Bierchen in der Sonne vor unserer Unterkunft aus.

Halt stopp, in der vorzüglichen Pizzeria Papacanio in Radfeld  klang er dann aus…

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Der Sonntag aus Martins Sicht:

Die Nacht war klar und  der Inversionsdeckel weg, das hätte mich warnen müssen. Gestern noch schwitzend im T- Shirt aufgestiegen, hatte ich heute die lange Unterhose weggelassen. Fröstelnd musste ich erstmal vom Tourenparkplatz Inneralpbach den Ziehweg raufsprinten, um Betriebstemperatur zu erreichen. Konkurrenten waren genügend vorhanden, halb Österreich hatte sich die Tourenbretter angeschnallt, um das letzte Fitzelchen Naturschnee auszukosten, das nordseitig noch lag. Gottseidank sollte sich die Meute zunehmend auf die umliegenden Hänge verteilen. Nach einigen Sonnenfleckchen hatschten wir durch den zapfigen Nordschatten des Greitalm-Tales und ich behielt die Daune an. Auch im Steileren blieb das Tempo eher gemütlich bis sehr gemütlich, weshalb Thomas anbot, dass die Schnelleren vorauslaufen können, um doch noch "den Gipfel zu machen". Es wäre der Kleine Galtenberg geworden, aber wir würden scheitern....

Christoph raste jedenfalls gefolgt von Dominik und Manni davon und ich wechselte in den T-Shirt-Modus, um dranzubleiben und Frank nicht überholen lassen zu müssen. Irgendwie war ich dann schon erleichtert, dass die Jungen in den Spitzkehren langsamer wurden. Der Blick öffnete sich auf die umliegenden verschneiten Gipfel und versprach durchaus lohnende Abfahrten, während die südseitigen Hänge in frühlingshaft braun-grünen Farben leuchteten. Wir erreichten das Dristenkopfjoch (2070) im warmen windstillen Sonnenschein und genossen gemeinsam das Panorama ins Zillertal. Lediglich Gerhardt hatte vorher auf die Farmkehr-Alm abgezweigt und harrte dort auf unsere Abfahrt. Der Gipfel erglänzte in Griffweite, wir vertagten jedoch den Aufstieg angesichts der  Schneeverhältnisse auf dem abgeblasenen Südgrat. Wir hatten noch die whats-app Bilder von Patricks geschrotteten Fellen und Stahlkanten im Kopf, die er am Vortag auf seinem Lehrgang produziert hatte. Also gleich vom Sattel in die Tiefe gestürzt! Der Starthang war wirklich steil und wurde von Thomas vorsichtig inspiziert, um die beste Linie und nicht die direkt über Felsabbrüche zu fahren. Trotzdem nutzten einige die Stuntmöglichkeiten. Die anschließenden Hänge waren dann richtig Zucker, wenn man die sonnenbeschienen Passagen umfuhr und auf verdächtige Hügel achtete. Dass es trotzdem einige Male kräftig knirschte, konnte man nicht vemeiden. Macht nicht wirklich was! Ich hatte die alten Steinski angeschnallt, auch wenn mein Fahrstil darunter litt (hier lacht Dominik hämisch). Im Talgrund sammelten wir uns noch zu einer sonnigwarmen Hüttenterassenrast, um uns nette Worte und Schnee an den Kopf zu schmeissen. Im finalen Ziehweg wurde ich noch überraschend von meinem Ski überholt. Bei der Gelegenheit fanden Thomas und ich heraus, dass vereiste pin-lock Bindungen nicht mehr vernünftig schließen.

Mit wunderschönen Eindrücken konnten wir um 14.00 noch vor dem Stau die Heimreise antreten und danken alle Thomas, dass er wieder mal den richtigen Riecher für gführigen Schnee hatte.

Geniesser-Skitour Sarntal 2017

Geniesserwoche im Sarntal

Skitouren, Wellness, Kulinarik und ein Auto

 

1.Tag: Ich bin seit 1 ½ Jahren stolzer Busbesitzer. Dieser wurde von mir zu einem 8 Sitzer mit einem Dachkoffer erweitert. Am Abend der Vorbesprechung präsentierte ich die Möglichkeit, dass ich fahren würde. Der Thomas fragte mich noch, ob ich denn alle Teilnehmer mit Gepäck und den Skiern und Schneeschuhen unterbringen würde. Großkotzig antwortete ich mit „natürlich“. Trotzdem kamen mir starke Zweifel, je näher die Abfahrt rückte. Beim Beladen des Busses stellte ich schnell fest, dass der Platz im Kofferraum locker ausreicht. Fast überheblich und übermütig begann ich die Fahrt ins Sarntal. Die Stimmung der Mitfahrer war gut und ausgelassen.

Am Rastplatz Inntal kauften wir ein Pickerl, bei der Einfahrt in den Parkplatz stellte ich ein komisches Geräusch fest, das ich aber nicht zuordnen konnte. Nach einer Kaffeepause wurde die Fahrt fortgesetzt und plötzlich ließ sich das Lenkrad nur noch mit starker Muskelkraft bewegen und die rote Kontrolllampe der Batterie leuchtete.

Mein Übermut wechselte über in Unsicherheit und Ratlosigkeit. Wir kamen bis Hall. Dort erhofften wir uns in einer Tankstelle fachmännischen Rat, den wir natürlich nicht bekamen. Ich telefonierte mit einem Bekannten von mir, der KFZ-Mechaniker ist. Dieser stellte per Ferndiagnose fest, dass der Riemen zur Lichtmaschine und Servopumpe gerissen ist. In Hall machten wir eine Fiat Werkstatt aus und daneben befand sich auch ein Hotel. Diese Situation beruhigte mich sehr, denn wir gingen jetzt der Gefahr aus dem Weg, irgendwo auf der Autobahn oder sonst irgendwo stehen zu bleiben. Diese Möglichkeit der Sicherheit wurde aber von meinen Gästen abgelehnt. Mir blieb dann nur noch der Tatsache in die Augen zu blicken, die Fahrt fortzusetzen und mit dem Risiko zu leben. Ich kontaktierte nochmals meinen Bekannten um herauszufinden, wie lange die Batterie halten würde, damit wir bis zum Hotel kommen. Die Antwort war sehr ernüchternd: „Es kann sein, dass ihr ankommt, aber eine Garantie geb ich nicht!“

Das Pokern ging weiter. Alles, was Strom benötigt, wurde ausgeschaltet. Die Fahrt ging ohne Heizung und Licht weiter. Wir überlegten, wie wir ohne Lichtmaschine bis ins Sarntal kommen. In Sterzing im Hotel Maibad legten wir nochmal einen Stop ein, um die Batterie nachzuladen. Mein Ehrgeiz lies die Gedanken zur Reparatur des Problems nicht ruhen. Ich lief zum Auto, holte den Wagenheber raus und bockte den Bus auf. Ich überprüfte die Antriebsräder der Lichtmaschine und Servopumpe, sie gingen leicht.  Vielleicht könnte ein Nylonstrumpf die Lichtmaschine antreiben. Die Bedienungen des Restaurants wurden gefragt, ob sie Nylonstrumpfhosen haben. Leider war keine einzige Strumpfhose auffindbar. Auf die Frage, warum immer Damenstrumpfhosen helfen sollten, wurde gemutmaßt, dass es halt nunmal keine Herrennylonstrumpfhosen gibt. Nun wurde der Verbandskasten geplündert. Ich versuchte mit einem Verbandpäckchen das Problem zu lösen. Meine Arme waren mittlerweilen schwarz von der Schmiere der Servopumpe, zweimal hab ich mir schon den Kopf angehauen, so dass Blut sichtbar wurde. Das Mitleid meiner Fahrgäste war auf meiner Seite. Thomas und Christoph versuchten mir zu helfen, die Bandage einzubauen. Nach einiger Zeit musste ich kapitulieren und das Pokern ging wieder weiter. Ich bekam die Anweisung erst den Bus zu starten und danach das Ladekabel zu entfernen. Der Thomas war mein Co-Pilot, gewissenhaft managte er das Ein und Aus-Schalten des Lichtes, da wir keine Klimaautomatik mehr einschalten wollten, musste er in regelmäßigen Abständen mir die Windschutzscheibe innen mit einem Taschentuch frei wischen. Auch die Seitenscheiben waren betroffen. In den Tunnels bekamen wir ab und zu von anderen Verkehrsteilnehmern die Lichthupe, um das Licht einzuschalten. Auch das Navi wurde nur in dringenden Fällen in die Dose des Zigarettenanzünders gesteckt. An der Mautstelle Bozen wurde ich angewiesen zum Zahlen auszusteigen, um den Fensterheber nicht einschalten zu müssen.

So wurde die Fahrt bis zum Hotel fortgesetzt. Mit jedem Meter von Bozen bis ins Sarntal wuchs die Hoffnung, es doch  ohne Zwangspause bis ins Hotel zu schaffen. Die Erleichterung war jedem anzusehen, als wir endlich auf dem Parkplatz des Hotels zum Stehen kamen.

René

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2.Tag: Es begann mit einem exquisiten Frühstück. Gestärkt machten sich 5 Tourengänger bei herrlichem Winterwetter auf zur Pfannscharte auf 2450m. Die Tour wurde von allen gut gemeistert, selbst mit Übelkeit wurde sich tapfer durchgekämpft. Die Abfahrt war, wie nicht anders zu erwarten, im traumhaften Pulverschnee und zur Überraschung trafen wir auch unseren 6. Mann wieder. Er hatte gute Neuigkeiten im Gepäck “das Auto ist in 2 Tagen wieder fahrtüchtig und die Heimfahrt gesichert“.

Ein rundum schöner Tourentag, was will man mehr.

Christoph 

3.Tag: Am Dienstag war Nordwind der Stärke 7 angesagt. Da stellte sich die Frage, wohin geht man da auf Ski-Tour, ohne daß man gleich davon fliegt. Von unserem Wirt hatten wir den Vorschlag bekommen, rund um die Pfattenspitze auf die Pfattner Albi in die Scharte zu gehen. Hier ist man immer im Windschatten der Pfattenspitze, anschießend kann man das ganze Tal abfahren und mit dem Bus wieder zurück nach Durnholz fahren. Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir gleich unterhalb unseres Quartiers unsere Tour. Wir folgten dem Weg Nummer 7, leicht ansteigend, an mehreren Höfen vorbei und einem kurzen Plausch mit einem älteren einheimischen Bauern. Weiterhin windgeschützt auf einem Waldweg erreichten wir dann auch die Albi, wo wir in der Sonne eine Pause einlegten. Auf verschlungenen Pfaden durch einen Latschengürtel, um dann eine weite unverspurte Fläche zu erreichen, die uns zu der Scharte hoch führte. Hier gab’s dann erste Windböen und in der Scharte wehte es schon ordentlich, bei weitem nicht so stark wie nach dem Wetterbericht befürchtet. Von der Scharte hatte man einen guten Blick hinüber zu unserem Tourenziel vom Vortag, der Pfannscharte. Unterhalb der Scharte machten wir uns nun fertig für ein Highlight des Tages, die Abfahrt in einem unverspurten pulvrigen Hang. Durch lichten Wald manövrierten wir uns zu einer Alm, wo wir uns von der Abfahrt erholten. Nach der ausgiebigen Rast ging es kurz der Aufstiegsspur entlang zu einem weiteren Hang, in dem wir unsere Spuren hinterließen. Das Bachbett am Ende des Hangs zwang uns zurück zur Aufstiegsspur, um anschließend wieder auf freie Wiesen zu gelangen. In diesem Bereich war der Schnee aber schon sehr schwer geworden. Wir entschlossen uns, nicht ganz ins Tal abzufahren sondern so hoch wie möglich wieder Richtung Durnholz zu queren, da wir ansonsten eine Stunde auf den nächsten Bus warten müssten. Diese Querung ging dann am Fahrweg entlang und durch ein lichtes Wäldchen zur Hauptstraße. Hier angekommen folgte der letzte Aufstieg des Tages. Zu Fuß zurück zum Quartier. Nach dem schweißtreibenden Rückweg gab es erst mal ein „Ankommens“-Bier bzw. –Macchiato. Anschließend direkt weiter zum nächsten Highlight, dem sehr schönen Wellnessbereich des Gasthofes. Der Schlusspunkt des Tages war noch ein hervorragendes Abendmenue.

Gerhard

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5.Tag: Bereits am frühen Morgen vernahmen wir schon den freudigen Aufschrei von Rene: "Wißt ihr scho, dass i mei Auto heut widder grieg? i frei mi so!" Das mussten wir uns dann tagsüber noch mehrmals anhören, aber bei klarblauem Himmel und Sonnenschein haben wir das leicht verkraftet. Unser Tourenziel war an diesem Tag die Flaggerscharte, die wir auch fast erreichten. Die letzten 20 Hm hat uns ein Steilaufschwung mit fragwürdiger Gleitschicht verwehrt. Bei der Abfahrt in relativ flachem Gelände hat Thomas dann tatsächlich, nach einem Sturz von Christoph, unter sich eine Bruchfortpflanzung in der Altschneedecke verspürt. Gut, dass wir die letzte Steilstufe ausgelassen haben. Das haben wir aber erst am Abend erfahren. Und so haben wir weiter unten bei sicheren Bedingungen die nachfolgende Steilstufe durch eine schmale Rinne völlig angstfrei und problemlos bewältigt. Der Rest war dann "a gmaade Wiesn. Widder alles richti gmacht. So a Mist." (Zitat René)

Helga

 

Geniesserwoche1

Letzter Tag: Wettervorhersage: sonnig, stürmischer Nordwind. Schneequalität mäßig. Was tun? Lösung: Auffahrt mit Gondel bis Mittelstation, Aufstieg im Gelände im Windschatten aufs Sattele 2460m. Abfahrt je nach Schnee auf Aufstiegsroute oder über Piste. Wir sehen die Schneefahnen auf den Gipfeln, haben selber bis auf kurze Böen relative Ruhe, am Gipfel dann aber doch heftiger Wind, kurze Besprechung in einer windgeschützten Mulde beim Abfellen: Mehrheit für Piste abfahren. Wir nutzen oben eine gesperrte unpräparierte Piste, ab Mittelstation dann Piste. An einer Kante sehen wir unter uns die Sunnolm. Große Einigkeit in der Gruppe: Einkehrschwung in der Sonne. Dann fröhliches Carven bis ins Tal. Alles im Bus verstauen und los geht’s gen Heimat. Der Bus schnurrt, alles funktioniert wieder. Zwischenstopp am Brenner: Espresso u.v.m. kaufen, weiter bis Radfeld und als Abschlusseinkehr Pizza essen. Gemütlich ohne Stau bis Nachhause.

Danke an René fürs souveräne Fahren, und an alle, die dabei waren, für die entspannten Tage und lustigen Abende

Thomas, Organisator der Geniesserwoche

Mädels on Skitour

Mädels on Skitour

Tannheimer Tal vom 20.-22.1.17

Gut gelaunt ging es pünktlich um 7.00 Uhr am Freitag in der Früh los. Der Abholservice hat wunderbar funktioniert – einen besonderen Dank an die beiden Fahrer Anja und Patrick.

In Tannheim konnten wir dann die vorbestellten Tourenski  abholen. Heike hat sich über ihren „Rocker“ sehr gefreut – es war die richtige Entscheidung, auch wenn dieser etwas schwerer war als die einfacheren Modelle.

Dann konnte es endlich am Parkplatz von Schattwald (1072m) zum  Wannenjoch (1902m) losgehen. Die ersten 450 Höhenmeter waren das reinste Kinderspiel: mit dem Wannenjoch-Sessellift ging es zum Einstieg zu unserer heutigen Skitour.  Kurze Lagebesprechung und dann kam der Praxistest. Die Bewältigung der Spitzkehren mit den Tourenskiern will geübt sein. Auf jeden Fall gilt: je steiler, desto schwieriger. Aber es ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.  Oben am Gipfel des Wannenjochs angekommen, konnten wir eine tolle Aussicht genießen.

Die Abfahrt war ein Traum: Pulverschnee vom Feinsten. Es befanden sich zwar schon einige Spuren im Tiefschneehang, aber es war noch genügend Platz für neue schöne Spuren vorhanden.  Anja hat ihre Freude gleich lautstark kundgetan. Das war ansteckend.

Dann kam eine kurze Querung zu einem weiteren wunderschönen etwas engeren Hang. Und auch hier waren die Bedingungen erstklassig. Leider geht die Abfahrt immer viel zu schnell zu Ende, aber morgen ist ja auch noch ein Tag …

Unten angekommen hatte Patrick viel Spaß mit seinem neuen Allrad-Fahrzeug, was er dann auch auf dem schneebedeckten Parkplatz unter Beweis stellte.

Unsere Unterkunft im Reiterhof Berggut Gaicht war komfortabel, ruhig und mit allen wichtigen Utensilien ausgestattet.  Außerdem gab es reichlich gutes Essen und Trinken, zu dem alle etwas beisteuerten.

Samstag: Der Einstieg zur Krinnenspitze (2000 m) war nur ein paar hundert  Meter von unserer Unterkunft entfernt. Diesmal führte uns der Anstieg zunächst durch einen nicht ganz einfach zu erklimmenden Waldweg zu den freien Hängen, welche wir später wieder abfahren konnten.  Die Schneebedingungen waren genauso gut wie am Tag zuvor und die Abfahrten waren wieder ein Genuss.

Sonntag: Der durch die Sonnenstrahlen glitzernde Schnee hat am Sonntag wie ein durch tausend kleine Sternspeier erleuchtete Landschaft ausgesehen. Und die Schneeschweine am Parkplatz von der Rohnenspitzbahn in Zöblen haben dann noch ihren Beitrag zu einem gelungen Start zu unserer letzten Tour auf das Zirleseck (1872 m) beigetragen.  Dieses Mal waren die ersten 450 Höhenmeter kein Kinderspiel.  Aber alle Strapazen waren oben vergessen und es lockte eine etwas steilere Rinne zu einer Abfahrt, welche mit ein paar Steinen gespickt war.

Besonderen Dank auch an die Tourguides Hanna und Patrick für die ausgezeichnete Planung und die vielen guten Tipps, wie man was wann und warum macht oder auch besser nicht macht.

Fazit: so ein Skitouren-Wochenende kann gerne wiederholt werden.

Teilnemer: Anja, Brigitte, Hanna, Heike, Helga, Hildegard, Patrick, Zubi

Brigitte Schiller

Ornithologische Exkursion mit Skitouren nach Bivio (CH)

Teilnehmer:

Thomas (Grandmaster) , Günther (Papaschlumpf),

Manni (Der Frischling) , Patrick (The Teleman) ,

Dominik (The bird)

...zur selben Zeit im Auto vom Grandmaster, irgendwo auf der Strecke von Roth nach Bivio, der Frischling zapft sich seine erste Halbe...

...erschöpft komme ich in unserer sehr schönen Skihütte „Christoffel“ für 10 Personen an. Das kleine Anwesen hat alles was man so braucht: Garten mit Sitzgelegenheit, urige Küche mit Frühstückstisch, Kanapee-Räumchen, gemütlicher Wohnraum mit Kachelofen und Esstisch, 3 Schlafstuben, Ski-Vorraum und und und...genial.

Weiterlesen: Ornithologische Exkursion mit Skitouren nach Bivio (CH)

Skitourentage in Rauris

vom 02.01. bis 06.01.15

Fast im ganzen Alpenraum gab es um Silvester massiven Schneefall, nur im Salzburger Land nicht. Leider führte unsere Neujahrstour genau dorthin, nämlich nach Rauris, direkt neben dem Gasteiner Tal. Trotzdem fanden wir überraschenderweise recht gute Verhältnisse vor. Im Talschluss in Kolm-Saigurn auf 1600m war genug Schnee gefallen. Die Kolmkarspitze bot fast durchgehend schöne Hänge mit 20cm Pulverauflage. Ein Erlebnis für sich ist der Ammererhof, direkt an der Abfahrt gelegen. Sehr  gute Küche und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Da bot es sich an, am nächsten Tag bei Schlechtwetter mit den Schneeschuhen eine traumhafte Winterwanderung dorthin zu unternehmen, um wieder zünftig einzukehren. Sogar der reine Brettl-Fetischist Patrick gewann der Schneeschuhtour positive Aspekte ab. Auf Empfehlung des Seniorchefs unseres gemütlichen Quartiers, dem Nigglgut, stiegen wir am 3. Tag direkt vom Haus aus über herrliche Wiesenhänge und Lichtungen Richtung Rührkübel auf. Leider waren ab ca. 2000 m die Sichtverhältnisse schlecht und die Hänge verblasen, sodass wir abfellten und bald durch unverspurten Pulverschnee schwebten und zielgenau wieder bei unserem Gasthof herauskamen. Am Abreisetag fuhren wir nach Maria Alm am Hochkönig. Dort hatte es mehr Schnee und wir steuerten die Schwalbenwand an. Über herrliche Wiesen und Waldlichtungen bei wiederum Pulverschnee ließen wir die Skitourentage ausklingen. Teilnehmer: Helga, Martin, Dominik, Florian, Leo und Thomas.

Thomas Appelt

Grundkurs Skibergsteigen I

vom 23.01. bis 25.01.15 im Alpbachtal

Zum „Anfängerkurs“ meldeten sich lediglich drei Anfänger an, die restlichen sechs Teilnehmer waren erfahrene Tourengeher und wollten einfach nur in die Berge und auf Tourenski unterwegs sein. Die Neulinge Zubi, Manni und Christoph waren gut drauf. Demnach konnten wir trotz geringer Schneeauflage recht gute Touren unternehmen. Das Kleine Beil erreichten wir zwar nicht, die Sicht betrug keine 50m. Zur VS-Übung taugte das Wetter allemal, die Durchführung der Teilnehmer zeigte allerdings, dass nur stete Übung die Meister macht. Anfangs in der Nebelsuppe, dann bei besserer Sicht hatten wir noch ein paar schöne Hänge, bis wir dann in der urigen Faulbaumgartenalm einkehrten. Am Sonntag riskierten wir einen steilen nordseitigen Aufstieg in Richtung Kleiner Galtenberg in der Hoffnung, Pulverhänge vorzufinden. Nach etlichen Spitzkehren (und Flüchen) fellten wir an sicherer Stelle ab. 40 cm Pulver, steile Hänge, da war der eine oder andere Sturz normal. Für die Verhältnisse eine traumhafte Abfahrt, Abschlusseinkehr in Inneralpbach und ab nach Hause. Gruß an Dominik: Wer andere einstauben will, fährt selber über Schotter…

 

Teilnehmer waren weiter: Helga, Hildegard, Martin, Dominik, Heike, Birgit und Thomas (Berichterstatter)

Thomas Appelt

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