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Indian-Summer-Feeling beim Bergsommerabschied auf der Plumsjochhütte

Wieder einmal hat unser Günter die perfekte Tour zur richtigen Zeit gefunden. Ein Traum-Kurzwochenende wurde uns beim diesjährigen Bergsommerabschied geboten.

Die Wanderung begann Freitagvormittag in Hinterriß am P8 Hagelhütte und führte in das Rißbachtal hinein. Die gut 600hm waren angenehm zu ersteigen mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Gipfel wie z.B. die Bettelkarspitze. Die auf einer Almwiese gelegene urige Plumsjochhütte (1.630m) erwartete uns mit kühlen Bier und eingezäunten Bierbänken für die Selbstversorger. Von hier aus hatte man einen wunderbaren Blick auf den großen Ahornboden, der einen Glauben ließ in Kanada zu sein.

Ein Großteil der Wanderer ging noch weiter zum Plumsjoch (1.935m) und Christoph und Rene wagten sich noch über Kletterpassagen auf die Mondscheinspitze (2.106m). Tamara blieb wegen starker Kopfschmerzen bei der Hütte und ich habe Sie beim Ausruhen kräftig unterstützt. Auch unsere drei Mountainbiker Mani, Nik und Patrick stießen am Nachmittag dazu, so dass wir eine 15 Mann starke Truppe waren.

Zu unserer großen Freude durften wir alle im neuen Gebäude mit wunderbar nach Holz duftenden 4-Bettzimmern und frisch bezogenen Betten übernachten. Die Abendessensauswahl war zwar sehr beschränkt auf Schweinebraten oder Käsespätzle, aber dafür sehr lecker. Nach so viel frischer Luft und tollen Eindrücken gingen wir zeitig ins Bett, denn am nächsten Tag sollte alles bis 9 Uhr wieder geräumt sein.

Auch der Samstag belohnte uns mit einem farbenprächtigen Sonnenaufgang. Nach dem gemeinsamen Gruppenbild verabschiedeten sich die Mountainbiker und schleppten ihre Fahrräder weiter in die Höhe. Wir gingen über das Satteljoch auf den Kompar (2.011m) und über die Hasentalalmen, wo ein Kasten Bier im Wassertrog auf durstige Wanderer wartete, wieder zum P8 zurück.

Wir gönnten uns einen letzten Einkehrschwung im Gasthof Post in Vorderriß, den ich wärmstens empfehlen kann, auch zum Übernachten. Der Pächter war auch viele Jahre der Pächter des Seehotels in Langlau am Brombachsee.

Susy Hauske

 

Gruppenbild Plumsjoch

 

 

 

Bergsommerabschied 2017

Das Aufregendste an diesem Wochenende war eigentlich die Woche davor. Innerhalb einer Woche ist die Teilnehmerzahl von 25 auf 11 Leute geschrumpft. Gründe gab es viele: Krankheit, keine Vertretung, voraussichtlich schlechtes Wetter, keine Lust …

Nichtsdestotrotz traf sich der eiserne Kern nach steilem Aufstieg am späten Freitagnachmittag. Der Missmut der Hüttenwirtin über die geringere Teilnehmerzahl begleitete uns das ganze Wochenende. Der Vorteil war natürlich, dass wir jetzt in dem großen 24er Lager für uns ganz viel Platz hatten und das auch reichlich ausnutzten.

Waltraud lernte uns ein Würfelspiel, das wir mit viel Humor genossen und zu später Stunde kam dann auch noch unser letzter Teilnehmer an, Alex. Wie er den Aufstieg begann, begann es auch zu regnen und es regnete bzw. schneite dann auch bis er oben war. Aber ein paar frische Klamotten, eine gute Brotzeit und `ne Würfelrunde ließen hoffentlich alles wieder vergessen.

Der Samstag begann neblig, die Berge waren leicht gezuckert. Wir hatten uns ein großes Pensum vorgenommen. Vorderes-, Mittleres und Hinteres Hörnle sowie den Stierkopf. Mit jedem Gipfel wurde das Wetter besser und bei unserer Rast im Berggasthof Romanshöhe war der Himmel strahlendblau. Wir ließen es uns auf der herrlichen Terrasse mit Blick auf Oberammergau schmecken und entledigten uns diverser Kleidungsstücke.

Der Rückweg wurde hart. Es war heiß, es war weit und es war steil und trotzdem traumhaft schön. Insgesamt legten wir fast 18 km und 1000 hm zurück.
Abends waren wir alle ziemlich erschöpft, aber schafften doch noch eine Runde von dem Würfelspiel. Schließlich braucht man ja `nen Sieger, der den Schnaps bezahlt.

Am Sonntag war das schlechte Wetter da. Wir stiegen im Nieselregen ab und fuhren entspannt nach Hause.

Ich danke allen Teilnehmer für dieses harmonische Wochenende und dass ihr mir geholfen habt, nicht wieder absagen zu müssen.

Danke Günter und Alex für die großartige Streckenauswahl, einfach herrlich.

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Susy Hauske

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